Frauentag 2017 in Haiger

„Dem Leben eine Stimme geben“ mit Nicola Vollkommer

Hier findest du einen Rückblick zum Frauentag 2017 in Haiger. Neben den Bildern findest du auf dieser Seite noch einen Bericht über den Tag und die Aufnahme eines Vortrages.

Bildergalerie:

Aufnahmen:

Download über diesen Link: https://www.arbeitskreis-frauenarbeit.de/wp-content/uploads/Frauentag-2017-Vortrag-2.mp3 (Rechtsklick – Ziel speichern unter)

Bericht über den Frauentag 2017

von Naomi Vedder, Morsbach

Am 20. Mai. 2017 trafen sich viele Frauen zum Frauentag in der Stadthalle in Haiger. Der Tag stand unter dem Motto: „Dem Leben eine Stimme geben“
Organisiert und gestaltet wurde der Tag vom Arbeitskreis für Frauenarbeit, vertreten durch Dietlinde Jung, Marlene Krech und Ana Kreuter.
Schon beim Betreten der Halle begegnete uns eine schöne Atmosphäre der Herzlichkeit und Wärme, die unter anderem durch die liebevoll bis ins Detail gestaltete Dekoration zum Ausdruck kam.
Nachdem wir sehr herzlich begrüßt wurden, sangen wir gemeinsam und lobten unsern Gott. Dabei wurde der Gesang von einer Musik-Gruppe um und mit Karsten und Dyness Kranzmann sehr schön und passend unterstützt.
Dann nahm die Rednerin Nicola Vollkommner uns mit hinein in die Geschichten der Frauen und Familien des alten Testaments. Durch ihren sehr lebhaften Erzählstil wurde die Geschichte von Leah, der ungeliebten Frau Jakobs, vor unseren Augen lebendig. Die Schwierigkeiten, die Leah damals durchlebte, „raubten ihr ihre Stimme“. Ihre Lage schien hoffnungslos. Aber Gott sah Leah in ihrer Not. Das machte uns Mut, denn so sieht er auch uns in unserer Not.
In der Mittagspause gab es neben leckerem Essen auch die Möglichkeit für gute Gespräche und ausführliches Stöbern am Büchertisch und in der Geschenke-Ecke. Wer wollte konnte sich ein Buch von Nicola Vollkommner kaufen und direkt signieren lassen.
Am Nachmittag ging es dann um die Frage: Wie können wir unsere „verlorene Stimme“ wiedererlangen und Gott loben, von ihm zeugen, auch wenn die Umstände gar nicht gut sind? Auch da lernten wir von Leah, die nach der Geburt ihres vierten Sohnes entschied: „Nun will ich den Herrn preisen!“ und ihrem Leben somit wieder „eine Stimme verlieh“. So können auch wir uns entschieden Gott zu loben und ihn anzubeten – auch in eher stürmischen Zeiten des Lebens.
Vielleicht hält Gott auch eine besondere Aufgabe für uns bereit, wie wir unserem Leben eine Stimme geben können. Von solchen Möglichkeiten hörten wir noch vor dem Vortrag in einer interessanten Talkrunde. Es wurden drei Frauen interviewt, die sich auf besondere Weise von Gott gebrauchen lassen und ihre Stimme für ihn erheben, im Kampf für das ungeborene Leben und in der Fürsorge für Frauen, die in Prostitution versklavt sind. Was wir aus dem Leben dieser Frauen hören durften war beeindruckend und mutmachend. Gott kann jeden gebrauchen, der bereit ist, sich gebrauchen zu lassen und ihm zu gehorchen.
Es gäbe es über diesen Tag noch sehr viel zu berichten. Aber ich möchte nur noch sagen, dass es alles in allem ein ermutigender und glaubensstärkender Tag war. Das einzig Bedauerliche ist, dass in der Halle noch Platz für fast doppelt so viele Frauen gewesen wäre und somit viele Plätze leer blieben.
Deshalb an dieser Stelle die Einladung: Sei beim nächsten Mal dabei, es lohnt sich!